Steuerforum

In unserem Dr. Denk – Mag. Ferdin Steuerforum können Sie alltägliche Steuerfragen stellen, die dann von uns nach Maßgabe unserer zeitlichen Resourcen beantwortet werden.

Für das Verfassen einer Frage ist keine Registrierung erforderlich. Ihre E-Mail-Adresse wird im Forum nicht angezeigt.

Die Auskünfte, die Sie in diesem Forum auf Ihre steuerliche Fragen erhalten, erfolgen ohne Gewähr und ersetzen keinesfalls eine professionelle Beratung bei einem Steuerberater Ihrer Wahl.

Steuerforum

8 Gedanken zu „Steuerforum

  • 27. Juni 2020 um 12:24
    Permalink

    Sehr geehrtes Forum,

    es heißt ja:
    „Werden Gegenstände sowohl privat als auch betrieblich genutzt (= gemischt genutzte Wirtschaftsgüter) kommt es auf das Überwiegen an (dh bei mindestens 50 %iger betrieblichen Nutzung erfolgt die Zuordnung zum Betriebsvermögen, darunter zum Privatvermögen).“

    Ich bin nebenberuflich selbständig. Das bringt mit sich, dass ich eine Kamera und einen PC überwiegend privat nutze und nur zu etwa 40% betrieblich. Kann ich diese Gegenstände dennoch von der Steuer absetzen, indem ich eben nur den prozentualen Anteil als Betriebsausgabe anführe? Angenommen die Kamera kostet 2100 Euro, könnte ich dann 840 Euro über 3 Jahre verteilt, also 280 Euro pro Jahr, als AfA geltend machen? Oder geht das eben nur mit Betriebsvermögen?

    Ich konnte zu dieser relativ einfachen Frage im Internet überraschenderweise keine Antwort finden.
    VIelen Dank
    G. Dorner

    Antworten
    • 30. Juni 2020 um 15:30
      Permalink

      Das Prinzip der Zuordnung zum Betriebsbermögen haben Sie super erläutert – es kommt auf das Überwiegen drauf an. Überwiegen bedeutet mindestens 50% bei beweglichen Gegenständen. Wenn die betriebliche Nutzung unter 50% liegt, können nur die anteiligen angefallenen Kosten (z.B. Strom für betriebliche Nutzung, Handygebühren u.ä.) anteilig abgesetzt werden allerdings nicht die Abschreibung da diese betriebliches Anlagevermögen (über 50% betrieblich) voraussetzt. Andererseits brauchen Sie bei Veräußerung des Gegenstandes den Veräußerungsgewinn auch nicht anteilig versteuern.

      Antworten
  • 20. April 2020 um 12:48
    Permalink

    Ich habe ein Einzelunternehmen und würde gerne einen Dienstleistung im Marketing bereich von einer Person aus dem Ausland nehmen. Die Person hat kein Unternehmen angemeldet und kann mir somit keiner Rechnung schreiben. Gibt es eine Möglichkeit ohne Rechnung das in der Buchhaltung irgendwie zu verbuchen oder sollte ich mich nach einem anderen Anbieter für diesen Service umschauen?
    Vielen Dank

    Antworten
    • 22. April 2020 um 14:13
      Permalink

      Ohne Rechnung gibt es keine Möglichkeit für die Buchhaltung. Um Ausgaben steuerlich wirksam absetzen zu können, ist die Empfängernennung Voraussetzung. Durch die Rechnung wird der Name des Empfängers ausgewiesen und außerdem die Art der Leistung damit die Finanzbehörde beurteilen kann, ob es sich tatsächlich um eine Betriebsausgabe handelt und nicht privat veranlasst ist.

      Antworten
  • 21. Februar 2020 um 12:31
    Permalink

    In welchem Land versteuern Grenzgänger zwischen Österreich und Deutschland?

    Antworten
    • 21. Februar 2020 um 12:37
      Permalink

      Grenzgänger sind Arbeitnehmer, die in einem Land arbeiten und täglich an ihren Wohnort im Ausland zurückkehren. Die Entfernung zur Grenze darf nicht mehr als 30 km in Luftlinie betragen.
      Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Österreich, versteuern diese Personen ihre Einkünfte im Wohnsitzstaat.
      z.B. Wohnort ist Deutschland und Arbeitsstätte ist Österreich. Bei Vorliegen der Grenzgängereigenschaften erfolgt in Österreich keine Versteuerung sondern ausschließlich in Deutschland – Grenzgängerbescheinigung vom deutschen Finanzamt ist beim österreichischen Arbeitgeber vorzulegen.

      Antworten
  • 1. August 2018 um 16:41
    Permalink

    Bis wann muss die Steuererklärung 2017 eingereicht werden?

    Antworten
    • 1. August 2018 um 16:49
      Permalink

      Bei elektronischer Einreichung bis 30. Juni 2018 (somit bereits zu spät!!). Steuerberater haben Sonderregelungen mit der Finanzverwaltung und können diese Frist somit erstrecken ohne dass es zu Verspätungszuschlägen kommt.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.